Die portugiesische Regierung bestritt, den Anstieg der Kraftstoffpreise zur Erhöhung der Steuereinnahmen genutzt zu haben. Diese Position ergibt sich als Reaktion auf Kritik an angeblichen Vorteilen, die die Regierung durch den Anstieg der Kraftstoffpreise erzielt haben soll.
Die zuständige Ministerin kündigte an, dass seit dem 26. Februar der durch die Mehrwertsteuererhöhung erzielte Betrag zur Verrechnung mit der Mineralölsteuer verwendet wurde, insgesamt 700 Millionen Euro. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Verbraucher für den Preisanstieg zu entschädigen.
Gleichzeitig kündigte die Regierung eine Stärkung der Befugnisse der ERSE an, der Regulierungsbehörde für Energiedienstleistungen. Diese Stärkung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die Energiepreise und der Notwendigkeit einer stärkeren Überwachung des Sektors.
Die ERSE ist die für die Regulierung der Energiedienstleistungen in Portugal zuständige Behörde, einschließlich der Überwachung der Strom- und Erdgasmärkte.




