Die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, wies Vorwürfe zurück, dass der Staat von steigenden Kraftstoffpreisen profitieren würde, und bezeichnete diese Anschuldigung als "ungerecht". Die Regierungsvertreterin erinnerte daran, dass die Exekutive Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen auf die Verbraucher umgesetzt hat.
Seit dem 26. Februar wurde der mit der Mehrwertsteuererhöhung bei Treibstoffen erzielte Betrag vollständig zur Verrechnung auf die Mineralölsteuer (ISP) verwendet, insgesamt 700 Millionen Euro. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Bevölkerung für die Verteuerung der Preise zu entschädigen.
Die Ministerin vertrat die Ansicht, dass die Strategie der Regierung transparent gewesen sei, indem die zusätzlichen Steuereinnahmen zur Senkung der Steuerbelastung auf Treibstoffe umgeleitet wurden, anstatt sie für andere öffentliche Ausgaben zu verwenden.
Maria da Graça Carvalho betonte, dass die Unterstützungsleistungen die 700 Millionen Euro übersteigen, und deutete damit an, dass der Staat nicht finanziell von der Situation profitiert, sondern die Steuereinnahmen reinvestiert, um die Bürger vor steigenden Energiekosten zu schützen.



