Die Umwelt- und Energieministerin Maria da Graça Carvalho reagierte am Montag auf die Kritik des PS-Generalsekretärs und erklärte, dass die Regierung nicht an der Kraftstoffkrise verdiene. Die Ministerin kritisierte die Äußerungen des Sozialisten, der die Exekutive beschuldigte, „die Wahrheit zu verbergen" in Bezug auf die Einnahmen aus den Kraftstoffen.
Der Schlagabtausch zwischen der Regierung und dem PS erfolgt im Kontext der Debatte über die Auswirkungen der Kraftstoffpreise auf die portugiesische Wirtschaft. Der sozialistische Parteichef vertrat die Ansicht, dass die Exekutive finanziell von der Situation profitieren würde, was Maria da Graça Carvalho kategorisch zurückwies.
Die Umwelt- und Energieministerin vertrat damit die Position der Exekutive und verteidigte, dass die vom Staat ergriffenen Maßnahmen darauf abzielen, die Verbraucher zu schützen und nicht Gewinne für den Staat zu erzielen. Die Verteidigung von Maria da Graça Carvalho erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Opposition den Druck auf die Exekutive in Bezug auf das Management der Energiepreise erhöht hat.



