Lettland hat die Einfuhr und Verteilung von Büchern aus Russland und Belarus verboten und beruft sich dabei auf Gesetze gegen "Kriegspropaganda". Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie des Landes, um den Einfluss Moskaus in seinem Hoheitsgebiet einzudämmen.
Das baltische Land, ein Verbündeter der Ukraine, sieht sich seit dem Beginn der russischen Großinvasion der Ukraine im Februar 2022 mit dem konfrontiert, was es als "hybride Angriffe" Moskaus bezeichnet. Diese Aktionen umfassen Desinformationskampagnen, Destabilisierungsversuche und andere Formen des Drucks, die über den konventionellen militärischen Konflikt hinausgehen.
Das Verbot umfasst gedruckte und digitale Bücher aus beiden Ländern und wird von den lettischen Behörden als notwendig begründet, um die Gesellschaft vor Narrativen zu schützen, die den Krieg rechtfertigen oder fördern könnten. Die Behörden geben an, dass die Maßnahme verhältnismäßig zum identifizierten Risiko ist.
Diese Entscheidung fügt sich in eine umfassendere Reihe von Sanktionen und Restriktionen ein, die Lettland seit Beginn des Konflikts in der Ukraine gegen Russland und Belarus verhängt hat, und spiegelt die entschiedene Haltung des Landes bei der Verurteilung der russischen Invasion wider.




