Der Verein der vom Bernabéu geschädigten Anwohner hat eine Klage gegen die von der Stadtverwaltung Madrid erteilte Genehmigung für eine NFL-Veranstaltung im Estadio Santiago Bernabéu im November eingereicht. Der Verein ist der Ansicht, dass die Veranstaltung nicht unter die in der Lärmschutzgesetzgebung vorgesehenen Ausnahmetatbestände fiel.
Die Anwohner stellen die Rechtmäßigkeit der städtischen Genehmigung in Frage und argumentieren, dass wesentliche Voraussetzungen für die Genehmigung der amerikanischen Sportveranstaltung im Madrider Stadion nicht erfüllt wurden. Die Beschwerde beanstandet insbesondere Mängel im Genehmigungsverfahren.
Der Konflikt entstand nach der Austragung des NFL-Spiels im Bernabéu, das große Aufmerksamkeit erregte, aber auch Beschwerden der Anwohner wegen der Lärmpegel während der Veranstaltung auslöste. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Anwohner Bedenken wegen Aktivitäten äußern, die die Lebensqualität im Umfeld des Stadions beeinträchtigen könnten.
Das Gerichtsurteil könnte Auswirkungen auf künftige internationale Veranstaltungen im Bernabéu haben, einschließlich möglicher NFL-Spiele in Europa. Die Stadtverwaltung Madrid hat sich bislang öffentlich nicht zu der von der Anwohnergemeinschaft eingereichten Klage geäußert.




