Lettland hat die Einfuhr und Verteilung von Büchern aus Russland und Belarus verboten und sie als "Kriegspropaganda" eingestuft. Die Maßnahme wurde vom lettischen Parlament verabschiedet und zielt darauf ab, die Verbreitung von Inhalten einzuschränken, die als förderlich für die russische Invasion in die Ukraine angesehen werden.
Das baltische Land, das NATO-Mitglied und Mitglied der Europäischen Union ist, begründet diese Entscheidung im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine und den geopolitischen Spannungen mit Russland. Die lettischen Behörden weisen darauf hin, dass die Literatur aus diesen beiden Ländern genutzt wurde, um narrativen, die dem Kreml wohlgesinnt sind, Vorschub zu leisten.
Lettland verfügt über eine große russischsprachige Minderheit, wobei etwa ein Viertel der Bevölkerung der russischen Ethnie angehört. Diese Maßnahme kann einen bedeutenden Teil der Bevölkerung betreffen, der traditionell kulturelle Inhalte in russischer Sprache konsumiert.
Menschenrechtsorganisationen verfolgen diese Einschränkungen aufmerksam und warnen vor der Notwendigkeit, die nationale Sicherheit mit der Meinungsfreiheit und dem Zugang zur Kultur in Einklang zu bringen.




