Die Höheren Fachlichen Weiterbildungsstudiengänge (CTeSP), bekannt als „Kurzstudiengänge", wurden geschaffen, um den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden, und fungieren häufig als Brücke zu Bachelorstudiengängen. Diese postsekundären Studiengänge zielen darauf ab, eine spezialisierte berufliche Ausbildung in einem bestimmten Bereich zu vermitteln.
Die Abbrecherquote dieser Studiengänge am Ende des ersten Jahres ist jedoch erheblich gestiegen, von 19% auf 29% zwischen den Studienjahren 2015/16 und 2022/23. Dieses Wachstum stellt eine erhebliche Herausforderung für das Hochschulsystem in Portugal dar.
Eine aktuelle Analyse weist auf Mängel bei der Betreuung der curricularen Praktika durch die Bildungseinrichtungen als eine der Ursachen für diese hohe Abbrecherquote hin. Die Praktika sind eine grundlegende Komponente der CTeSP, und ihre unzureichende Betreuung könnte zur Demotivation der Studierenden beitragen.
Das Wachstum der Abbrecherquote wirft Fragen auf über die Qualität der den Studierenden gebotenen Unterstützung und über die Fähigkeit dieser Institutionen, Studierende zu halten und den erfolgreichen Abschluss dieser berufsbildenden Studiengänge zu gewährleisten.




