Eine neue Studie, die auf dem Kongress der Europäischen Respiratorischen Gesellschaft in Barcelona, Spanien, vorgestellt wurde, ergab, dass Rauchen keine soziale Aktivität ist und mit einem Anstieg der Einsamkeit verbunden ist. Die Studie wurde von Keir Philip, Professor am Nationalen Herz- und Lungeninstitut des Imperial College London im Vereinigten Königreich, durchgeführt.
Der Studie zufolge ist zwar weithin bekannt, dass Tabakrauchen der körperlichen Gesundheit schadet, doch die Auswirkungen des Rauchens auf die soziale Gesundheit der Menschen sind noch nicht vollständig verstanden. Frühere Forschungen hatten darauf hingewiesen, dass Einsamkeit zum Rauchen führt, aber es gab wenig Forschung über die umgekehrte Beziehung.
Die Studie zeigt, dass das Rauchen fälschlicherweise als „soziale Aktivität" betrachtet wurde. Die Forscher beobachten jedoch regelmäßig, dass Menschen mit Tabakrauch-bedingten Krankheiten zunehmend sozial isoliert und einsam werden.




