Die Richterin María Tardón hat ein Strafverfahren wegen der massenhaften Einwanderung in Ceuta Ende Juli eingeleitet. Die Richterin wird mögliche Straftaten gegen die territoriale Unversehrtheit, fahrlässige Tötung und organisierte Kriminalität untersuchen.
Die Untersuchung kam nach der Feststellung von Hinweisen auf ein koordiniertes Vorgehen aus Marokko zustande. Die spanischen Behörden vermuten, dass die Einwanderung der Migranten nicht spontan, sondern geplant war.
Ceuta ist eine spanische Stadt im Norden Afrikas, die an Marokko grenzt. Diese Enklave ist häufig Ziel von Versuchen einer massenhaften Einwanderung aus marokkanischem Staatsgebiet gewesen.




