Das Strafgericht von Portimão bestätigte vollständig die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen vier Angeklagte, die wegen eines Betrugsschemas an der Algarve vor Gericht gestellt werden. Anscheinend umfasste das Schema den Verkauf von Häusern, die nicht zum Verkauf standen, die Verwendung gefälschter Verkäufer und die Aufnahme von Krediten ohne Wissen der Eigentümer.
Die vier Angeklagten sehen sich insgesamt 133 Straftaten gegenüber, wie von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen. Das Strafgericht von Portimão entschied, alle Angeklagten wegen der ihnen zur Last gelegten Straftaten anzuklagen und den Fall in die Hauptverhandlungsphase zu überführen.
Das Schema soll verschiedene betrügerische Praktiken umfasst haben, darunter die Erstellung falscher Identitäten zur Vortäuschung von Immobilienverkäufen und die Aufnahme von Darlehen im Namen Dritter ohne deren Genehmigung. Diese Aktivitäten sollen in der Region Algarve stattgefunden haben, einem Bereich, der für seinen aktiven Immobilienmarkt bekannt ist.
Die Staatsanwaltschaft betrachtete die der Anklage zugrunde liegenden Tatsachen als bewiesen, was zur vollständigen Bestätigung durch das Strafgericht führte. Der Fall wird nun zur Hauptverhandlung kommen, bei der die Angeklagten die Möglichkeit haben werden, sich gegen die 133 ihnen zur Last gelegten Anklagepunkte zu verteidigen.



