Das Foral von Goa, in akademischen Kreisen auch als Foral von Mexia bekannt, wurde von König D. João III. am 16. September 1526 gewährt, ein Datum, das 2026 sein 500-jähriges Jubiläum begehen wird. Der Autor, Valentino Viegas, begründet seine Bevorzugung der Bezeichnung „Foral von Goa" durch eine aufmerksame Lektüre des Dokuments, indem er es mit der Entwicklung der portugiesischen Politik in Indien seit der Ankunft Vasco da Gamas in Calicut im Jahr 1498 vergleicht und argumentiert, dass diese Bezeichnung angemessener und notwendiger ist.
Die Bedeutung des Dokuments liegt darin, dass es vom portugiesischen Monarchen selbst und nicht von einem weltlichen oder geistlichen Grundherrn gewährt wurde, was bedeutete, dass Goa direkt dem König gehörte, was wiederum bedeutete, dass die Goaner, wie jeder andere Portuguese, direkt von der Krone abhängig waren und stets beim Monarchen Beschwerde einlegen konnten. Diese direkte Abhängigkeit wurde vom Marquis von Pombal in der Verordnung vom 2. April 1761 bekräftigt, die die Gleichheit zwischen den Einheimischen Indiens




