Das Krankenhaus Garcia de Orta in Almada war Gegenstand einer Inspektion durch die Generalinspektion für Gesundheitsaktivitäten (IGAS). Die Untersuchung ergab sich im Anschluss an Beschwerden bezüglich der Unterbrechung der Konsultationen für freiwillige Schwangerschaftsabbrüche.
Die örtliche Gesundheitseinrichtung Almada-Seixal, zu der das Krankenhaus gehört, stellte Anfang August die Durchführung von Konsultationen für freiwillige Schwangerschaftsabbrüche ein. Diese Entscheidung wirkte sich auf den Zugang der Patientinnen zu diesem Dienst für reproduktive Gesundheit aus.
Die Einstellung der Schwangerschaftsabbrüche-Konsultationen im Krankenhaus weckte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Zugänglichkeit dieses in Portugal gesetzlich vorgesehenen Rechts für die Frauen der Region. Die IGAS entschied sich daher für die Einleitung eines Inspektionsverfahrens zur Bewertung der Situation.



