China wird den Gegenwert von 38,5 Milliarden Euro in seine Banken und Versicherungen injizieren, in einer Operation, die die größte Rekapitalisierung seiner Finanzinstitute seit fast zwei Jahrzehnten darstellt. Der Plan wurde vor dem Hintergrund einer wirtschaftlichen Abschwächung des Landes angekündigt.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sah ihr Wachstum während des zweiten Quartals zurückgehen, was die chinesischen Behörden dazu veranlasste, Maßnahmen zur Stärkung des Finanzsystems zu ergreifen. Die Pekinger Regierung entschied sich daher für einen direkten Eingriff, um den Sektor zu stabilisieren.
Der Rekapitalisierungsplan zielt darauf ab, die Kapazität der chinesischen Finanzinstitute angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu stärken. Dies ist die größte Kapitalinjektion in den Finanzsektor Chinas seit fast zwanzig Jahren.




