Die Alternative für Deutschland (AfD) errang einen historischen Sieg bei den Regionalwahlen in Sachsen-Anhalt und wurde damit erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zur meistgewählten rechtsextremen Partei in einem deutschen Bundesland. Mit 43,8 % der Stimmen verfehlte die AfD die absolute Mehrheit im Regionalparlament nur um drei Sitze, wie aus den vorläufigen Ergebnissen der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF hervorgeht.
Die Partei übertraf damit deutlich die Christlich Demokratische Union (CDU) von Bundeskanzler Friedrich Merz, die in dieser Region deutlich schlechtere Ergebnisse erzielte.
Dieser Sieg stellt einen wichtigen Meilenstein in der deutschen Politik dar und markiert den Aufstieg der Rechtsextremen auf ein beispielloses Niveau in der Nachkriegsgeschichte des Landes, was Fragen über die zukünftige politische Landschaft Deutschlands aufwirft.




