Das Nationalgericht hat eine förmliche Untersuchung zur Migrationskrise in Ceuta eingeleitet, einer spanischen Stadt in Nordafrika. Die zuständige Richterin sprach von einer „mutmaßlichen im Ausland begangenen Straftat, die die territoriale Unversehrtheit Spaniens schwer beeinträchtigt".
Die Untersuchung konzentriert sich auf die mutmaßliche Existenz einer „erleichternden Verwaltung" durch Marokko, wobei suggeriert wird, dass die marokkanischen Behörden den massenhaften Zustrom von Migranten in die spanische Stadt erleichtert haben sollen.
Der Fall wirft Fragen der territorialen Souveränität und der Beziehungen zwischen Spanien und Marokko auf, zwei Ländern, die sich im Bereich der Straße von Gibraltar maritime und landseitige Grenzen teilen.
Die Krise in Ceuta ereignete sich, als Tausende von Migranten, viele davon Minderjährige, während einer Zeit diplomatischer Spannungen zwischen den beiden Ländern versuchten, in spanisches Territorium einzudringen.



