Die Regionen Algarve und Baixo Alentejo werden von einer einzigen Hämatologin betreut. Diese Spezialistin ist für die Erbringung von Dienstleistungen in den Krankenhäusern von Portimão und Beja verantwortlich und ist die einzige verfügbare Fachkraft zur Behandlung aller hämatologischen Patienten in diesen beiden Regionen.
Die Situation wurde von der Ärztegewerkschaft angeprangert, die die Realität als kritisch einstuft. Nach Angaben der Gewerkschaft zeigt das Vorhandensein von nur einer Hämatologin für zwei Regionen die schwerwiegenden Mängel in der Organisation der Gesundheitsdienste in diesen Landesteilen auf.
Die Gewerkschaft macht die Regierung verantwortlich und betrachtet sie als Schuldige an der Situation. Der Mangel an Fachärzten in diesen Regionen spiegelt nach Ansicht dieser Organisation eine Personalpolitik wider, die nicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingeht.




