Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska bekräftigte am Montag, dass sein Ministerium keine Informationen über die angebliche Beteiligung marokkanischer Gendarmerie an der Einreise von Migranten in Ceuta Ende Juli erhalten habe. Der Minister betonte, dass es bisher kein Element gibt, das auf eine Intervention der marokkanischen Behörden in der Migrationskrise hindeutet.
Marlaska verteidigte erneut, dass es "heutzutage" kein logisches Element gibt, das Marokko für die Situation an den spanischen Grenzen verantwortlich macht. Die Position des Ministers ergibt sich vor dem Hintergrund der fortbestehenden Fragen über die Rolle, die die marokkanischen Behörden während der Migrationsereignisse in Ceuta gespielt haben könnten.
Der Artikel weist darauf hin, dass die spanische Exekutive weiterhin keine konkreten Beweise für die Verdächtigungen hat, dass marokkanische Sicherheitskräfte die massenhafte Einreise von Migranten erleichtert oder direkt daran teilgenommen haben. Marlaska hat diese Position in verschiedenen Anlässen bekräftigt und auf das Fehlen von Informationen bestanden, die eine Beteiligung marokkanischer Elemente bestätigen.




