Bernie Ecclestone, ehemaliger Formel-1-Chef, wurde von der PSP am Flugplatz Tires in Portugal festgenommen. Der 95-jährige britische Unternehmer befand sich an Bord seines Privatjets, als die Behörden eine Routinekontrolle nach der Landung des Flugzeugs durchführten.
Bei der Inspektion des Privatairplanes fand die Polizei eine Schrotflinte, eine Schusswaffe, die weder deklariert noch für die Einreise nach Portugal genehmigt war. Die Operation fand auf dem Flugplatz in der Nähe von Lissabon statt.
Ecclestone wurde anschließend vor Gericht gehört und kam auf freien Fuß mit Auflagen. Die portugiesische Staatsanwaltschaft beantragte strengere Maßnahmen, aber das Gericht entschied, lediglich eine Kaution und die Pflicht zur Waffenübergabe zu verhängen.
Dieser Vorfall ereignete sich zu einer Zeit, als Ecclestone sich in Portugal aufhielt, einem Land, in dem er seit mehreren Jahren lebt. Der ehemalige höchste Verantwortliche der Formel 1, der den Wettbewerb jahrzehntelang leitete, sah sich somit in ein Gerichtsverfahren verwickelt, das mit dem illegalen Waffenbesitz zusammenhängt.



