Die Chefin der Diplomatie der Europäischen Union, Kaja Kallas, sagte den Start einer neuen hochrangigen Gruppe ab, die sich der Verteidigung widmen sollte, nachdem mehrere Mitgliedstaaten die Initiative als derzeit nicht angemessen betrachtet hatten. Die Vorstellung der Gruppe war geplant, wurde jedoch letztendlich abgesagt.
Die Gruppe sollte ehemalige politische und militärische Verantwortliche zusammenbringen, um Möglichkeiten zu finden, die Verteidigungslücken der EU schnell zu schließen. Kallas hatte die Initiative als Mittel zur Wahrung des europäischen Einflusses auf die Ukraine präsentiert.
Die Entscheidung zur Absage erfolgte nach Kritik mehrerer Mitgliedstaaten, die meinten, der Vorschlag sei nicht der richtige Zeitpunkt, um vorangetrieben zu werden. Außerdem wurde auf die Gefahr einer Doppelung von Arbeiten mit bereits bestehenden Strukturen hingewiesen.
Kallas versuchte mit dieser Initiative, den europäischen Einfluss zu wahren, sah jedoch die Vorstellung der Gruppe abgesagt, in einem Fall, den die Zeitung Politico als Schuss beschreibt, der nach hinten losging.




