Ein Team von Wissenschaftlern, die sich der Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) widmen, veröffentlichte eine Studie in der Zeitschrift „International Journal of Astrobiology", in der sie vorschlagen, dass die Suche nach mikroskopischen Spuren im Mondboden helfen könnte, eine der großen Fragen der Menschheit zu beantworten: ob wir allein im Universum sind.
Die Studie wurde von Lewis Pinault geleitet, einem Wissenschaftler, der dem SETI-Institut in Mountain View, Kalifornien, angehört und Forscher am Birkbeck College der University of London ist. Pinault sagte gegenüber der New York Times, dass es keine abwegige Hypothese wäre sich vorzustellen, dass Partikel einer außerirdischen technologischen Zivilisation in gewisser Menge auf dem Mond vorhanden sein könnten.
Das Team zeigte, wie außerirdische Infrastrukturen verwittern und erodieren und sich in winzige Partikel verwandeln könnten, und modellierte, wie sich diese Partikel im Laufe der Zeit verhalten würden. Der Mond würde, da er keine dichte Atmosphäre und keine aktive Tektonik hat, diese Spuren über Milliarden von Jahren bewahren, im Gegensatz zur Erde, wo solche Belege schnell zerstört würden.




