Die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat die Wahlen vom Sonntag (6.) im Bundesland Sachsen-Anhalt mit rund 44% der Stimmen gewonnen, verfehlte jedoch die absolute Mehrheit im Landtag. Das Ergebnis stellt das beste Abschneiden der AfD bei einer Landtagswahl dar und lässt die Partei drei Sitze von der absoluten Mehrheit entfernt in einem Szenario, das die Bildung einer stabilen Regierung erschweren könnte. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,5%.
Der AfD-Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Ulrich Siegmund, bezeichnete das Ergebnis als historisch und erklärte, die Partei habe einen Regierungsauftrag erhalten. Die Bundesvorsitzende Alice Weidel äußerte Vertrauen in Siegmunds künftige Führung, während Tino Chrupalla auf die Ambitionen der Partei verwies, nach der Bundestagswahl 2029 Regierungsverantwortung auf Bundesebene zu übernehmen. Alle anderen politischen Kräfte hatten vor den Wahlen eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen, die vom Landesverfassungsschutz als nachweislich rechtsextreme Organisation eingestuft wird.
Die Christlich Demokratische Union (CDU) von Bundeskanzler Friedrich




