Der Belgische Fußballverband (RBFA) kündigte an, die Kandidatur von Gianni Infantino für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident nicht zu unterstützen, und verwies dabei auf „mangelnde Transparenz" und Versäumnisse in der „Governance" des Weltverbandes. Die Entscheidung wurde am Montag mitgeteilt.
Mit dieser Position folgt Belgien dem Beispiel anderer europäischer Verbände, die Infantino ebenfalls ihre Unterstützung entzogen haben, wie Schweden, Schottland und Italien. Der RBFA teilte mit, dass man in Übereinstimmung mit der UEFA klare Antworten zum Entscheidungsprozess bezüglich des gescheiterten Projekts des italienisch-schweizerischen Funktionärs erwartet, die Einnahmen der Weltmeisterschaft über eine für private Investoren offene Gesellschaft zu verwalten.
Darüber hinaus forderte der belgische Verband in seiner Erklärung „volle Transparenz und klare Erklärungen" im Fall der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun während der WM in den Vereinigten Staaten. Der Stürmer wurde im Achtelfinale gegen Bosnien und Herzegowina des Feldes verwiesen, konnte aber im Viertelfinale gegen Belgien spielen.




