Zwei Millionen Schüler besuchen das portugiesische Bildungssystem, jedoch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten je nach Region des Landes. Ein Bericht der Pordata, der Stiftung Francisco Manuel dos Santos, enthüllt, dass es im Süden Portugals schwieriger ist, die Sekundarschule innerhalb der erwarteten Fristen abzuschließen. Die Abschlussrate der Sekundarschule ist in den Regionen Lissabon, Setúbal und Algarve am niedrigsten.
Der Bericht zeigt auch, dass es weniger Schüler in den unteren sozioökonomischen Stufen gibt und einen signifikanten Anstieg von Studierenden im Hochschulwesen, insbesondere ausländischer Staatsangehörigkeit. Diese Daten spiegeln Veränderungen in der Zusammensetzung der portugiesischen Schülerschaft wider.
Die Daten bestätigen, dass die Postleitzahl den Bildungsweg der portugiesischen Schüler immer noch erheblich beeinflusst. In verschiedenen Bildungsindikatoren bestehen starke territoriale Unterschiede, von der Transition zwischen Bildungsstufen bis zum Abschluss der Studien.
Neben den regionalen Disparitäten identifiziert der Bericht auch Herausforderungen bei der Erneuerung der Lehrerschaft der Grund- und Sekundarschule als strukturelles Anliegen des portugiesischen Bildungssystems.




