Die vier Gemeinden des Distrikts Bragança gehören zu den 19 Gemeinden des kontinentalen portugiesischen Territoriums, die sich in maximaler Gefahr für ländliche Brände befinden. Neben diesen befinden sich mehr als 80 Gemeinden, die über verschiedene Distrikte verteilt sind, darunter Bragança, Vila Real, Viseu, Guarda, Castelo Branco, Santarém, Leiria, Coimbra, Setúbal, Portalegre, Évora und Beja, in einer Situation mit sehr hoher Gefahr. Das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) erwartet, dass dieses Gefahrenniveau in einigen Regionen mindestens bis Dienstag erhöht bleibt.
Das IPMA teilt die Gefahr für ländliche Brände in fünf Stufen ein, von reduziert bis maximal. Diese Bewertung wird auf der Grundlage verschiedener meteorologischer Parameter durchgeführt, einschließlich der Lufttemperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit, der Windgeschwindigkeit und der Niederschlagsmenge, die in den vorangegangenen 24 Stunden gemessen wurde.
Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen und der für heute auf dem portugiesischen Festland vorhergesagten intensiven Hitze hat das IPMA die Distrikte Évora, Faro, Setúbal, Lisboa, Beja, Castelo Branco und Portalegre bis 21:00 Uhr unter eine gelbe Warnung gestellt. Diese Warnung wird herausgegeben, wenn ein Risiko für von den Wetterbedingungen abhängige Aktivitäten besteht.
Die Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass der Tag von warmem Wetter mit leicht bewölktem oder klarem Himmel geprägt sein wird, mit zeitweise vorübergehender Bewölkung an der Nord- und Zentralküste. Der Wind wird schwach oder mäßig sein, mit Mindesttemperaturen zwischen 14 Grad Celsius in Braga und 24 Grad in Faro und Höchsttemperaturen zwischen 25 Grad in Aveiro und Porto bis zu 39 Grad in Évora.




