Bei seinem Wiedersehen mit den Botafogo-Fans nach seinem Abgang im Mai dieses Jahres kritisierte der argentinische Innenverteidiger Alexander Barboza, derzeit bei Palmeiras, die Pfiffe, die er während des torlosen Unentschiedens zwischen den Teams erhielt, das am vergangenen Sonntag im Estádio Nilton Santos stattfand. Im Mixed-Zone nach dem Spiel äußerte sich der Verteidiger und sagte, er habe die negative Begrüßung nicht erwartet, und betonte, dass er die Trikot von Botafogo stets respektiert, geehrt und verteidigt habe. Barboza sagte, er habe die Pfiffe nicht verdient, erkannte aber an, dass der Fußball nun mal so sei, und sandte ein Dankeschön an die Fans, die ihm gegenüber Zuneigung empfinden.
Der Spieler lieferte während des Spiels eine unauffällige Vorstellung ab und wurde in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit nach Erhalt der zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen. Die Bestrafung kam, weil er einen Ellbogencheck gegen Stürmer Kadir ausführte. In der ersten Halbzeit war Barboza bereits mit einer Gelben Karte wegen eines Fouls an Huguinho am Rand des Strafraums bestraft worden.
Während des gesamten Spiels pfiffen die Botafogo-Fans Barboza bei jedem Ballkontakt, ähnlich wie es auch bei Mittelfeldspieler Marlon Freitas geschah, der den Verein ebenfalls kürzlich verlassen hatte. Der Vorfall erzeugte Spannungen beim Wiedersehen zwischen dem argentinischen Spieler und seinen ehemaligen Anhängern und verdeutlichte die schlechte Beziehung, die während seiner Zeit bei Botafogo entstanden war.




