Die Stadtverwaltung von Azambuja wird ein Kooperationsabkommen mit der Privatklinik Fisiomedicall schließen, um kostenlose Sprechstunden für Bürger mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten anzubieten. Der Vorschlag wurde von der Stadträtin Ana Coelho vorgelegt, die für das Ressort Gesundheit zuständig ist und erklärte, dass das Abkommen auf die Schwierigkeiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung in der Gemeinde reagieren soll, insbesondere den Mangel an Hausärzten und bestimmten Fachärzten.
Das Abkommen sieht die Bereitstellung von bis zu sechs kostenlosen Sprechstunden pro Monat vor, einschließlich Sprechstunden für Allgemeinmedizin und verschiedene Fachgebiete. Ana Coelho erklärte, dass die Sprechstunden für die Begünstigten kostenlos sein werden und dass derselbe Bürger, sofern eine Begründung vorliegt, mehr als einmal auf diesen Service zugreifen kann.
Während der Diskussion lobte die PSD-Stadträtin Margarida Lopes die Verfügbarkeit der Klinik und betrachtete die Initiative als altruistisch, da nur die Fisiomedicall den Service ohne Gegenleistung zur Verfügung stellt. Auch Ana Sofia Pires von Chega begrüßte das Abkommen, questionede jedoch, ob es eine finanzielle Gegenleistung gab, und vertrat die Ansicht, dass andere private Einrichtungen in der Gemeinde einbezogen werden sollten, um die Kapazität zu erhöhen.
Ana Coelho versicherte, dass es keine finanzielle Gegenleistung für die Klinik gibt, und offenbarte, dass die Stadtverwaltung Kontakte mit anderen Kliniken unterhalten hat. Falls diese Verfügbarkeit zeigen, beabsichtigt die Stadtverwaltung, diese Erfahrung auf andere Einrichtungen und Gemeinden des Kreises auszuweiten.




