Die Arbeiter der Empresa Fabril de Calçados e Uniformes (EFCU-EP), einer öffentlichen Produktionsstätte unter der Aufsicht des angolischen Ministeriums für Nationale Verteidigung, Veteranen und Kriegsveteranen des Vaterlandes, begannen am vergangenen Freitag, den 4. September, einen intermittierenden 15-tägigen Streik. Der Arbeitsausstand folgt auf fast vier Monate von Forderungen nach Lohnerhöhungen und besseren Arbeitsbedingungen, auf die von der Aufsichtsbehörde keine Antwort kam.
Laurinda João, eine der Verantwortlichen der Gewerkschaft der Arbeiter der EFCU-EP, erklärte, dass die Arbeitsniederlegung auf Lohnerhöhungen, bessere Arbeitsbedingungen, die Weigerung des Arbeitgebers, Verhandlungsspielraum zu schaffen, und Vorwürfe wegen Machtmissbrauchs abzielt. Nach Angaben der Gewerkschaftsvertreterin sehen sich die Arbeiter niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen gegenüber und erhalten trotz der Arbeit mit Chemikalien keinerlei Zulagen.
Die Gewerkschaftsvertreterin betonte, dass das Unternehmen als öffentliche Einrichtung weder Gefahrenzulagen noch sonstige Zulagen an die Arbeiter zahlt und deren Leben täglichen Risiken durch den direkten Kontakt mit Chemikalien aussetzt. Laurinda João fügte hinzu, dass die Arbeiter offen für den Dialog seien, aber nicht nachgeben würden, bis die Probleme gelöst seien, da der Grundlohn nicht ausreiche, um ihre Bedürfnisse zu decken.
