Roberto Menescal, 88 Jahre alt, tritt an diesem Montag auf der Weltbühne des Rock in Rio als Gast von Luísa Sonza auf, was seine zweite Teilnahme am Festival markiert und ihn zum ältesten Künstler der Ausgabe macht. Als einer der Wegbereiter der Bossa Nova sagt der Musiker, dass seine Präsenz bei der Veranstaltung die Annäherung des Genres an neue Generationen symbolisiert, und feiert die Neuinterpretationen durch junge Künstler.
Der Veteran verrät, dass er einen intensiven Zeitplan pflegt, mit durchschnittlich fünf Shows pro Woche – ein Tempo, das er nach eigener Aussage selbst in den geschäftigsten Phasen seiner Karriere nie erreicht hat. Er ist weiterhin auf Bühnen im ganzen Land unterwegs, tritt mit verschiedenen Partnern und in verschiedenen Projekten auf.
Trotz des hektischen Alltags erzählt Menescal, dass er sich manchmal darüber beschwert, keine Zeit für sich selbst zu haben. Der Artikel hebt auch die Relevanz seines Beitrags zur brasilianischen Musik hervor und positioniert ihn als zentrale Figur in der Geschichte der Bossa Nova und deren Dialog mit der zeitgenössischen Musikszene.




