Der Belgische Fußballverband (RBFA) lehnte es ab, die Wiederwahl von Gianni Infantino zum FIFA-Präsidenten zu unterstützen. Die Entscheidung wurde auf einer Sitzung des RBFA-Bundesvorstands getroffen.
Der Verband erklärte, dass er klare Antworten über den Entscheidungsprozess bezüglich des Projekts zur Gründung einer Gesellschaft zur Verwaltung der Weltcup-Einnahmen erwartet. Dieses Projekt hätte privaten Investoren im Fußball ermöglicht.
Das Projekt wurde aufgegeben, aber der RBFA ist der Ansicht, dass die bisherigen Erklärungen zu dieser Initiative nicht ausreichten, um die Unterstützung für Infantinos Wiederwahl zu rechtfertigen.
Diese Position Belgiens erfolgt in einem Moment, in dem Infantino Unterstützung für seine Wiederwahl sucht, das Amt seit 2016 innehat. Der belgische Verband schloss sich damit einer kritischeren Haltung gegenüber der aktuellen FIFA-Führung an.




