Der Taschendiebstahl hat sich in Portugal im Laufe der Jahre erheblich verändert. Diese Art von Straftat gehört nicht zur Gewalt- und Schwerstkriminalität, verdient aber aufgrund ihrer Veränderungen im Laufe der Zeit besondere Aufmerksamkeit von der PSP, der Öffentlichen Sicherheitspolizei.
Traditionell war der Taschendiebstahl stark mit älteren Menschen portugiesischer Herkunft verbunden, die diese Aktivität zu ihrer Lebensweise machten. Diese sehr betagten Menschen widmeten sich kontinuierlich und professionell dem Stehlen von Geldbörsen.
Der Tourismus hat dieses kriminelle Umfeld tiefgreifend verändert. Die wachsende Präsenz von Touristen in Portugal brachte neue Dynamiken in die Kriminalität, einschließlich des Taschendiebstahls, der sich an diese andere Realität anpasste.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur erklärte der Kommandant des Metropolen-Kommandos Lissabon (Cometlis) der PSP diese Realität und betonte, dass die Tradition des Taschendiebstahls in Portugal eng mit sehr betagten Menschen portugiesischer Herkunft verbunden war, die diese Aktivität stets als ihre Einkommensquelle betrachteten.




