Ein 70-jähriger chronisch kranker Patient wurde am 29. August in die Notaufnahme des Krankenhauses Amadora-Sintra eingeliefert, wobei er Anzeichen zeigte, die auf einen Schlaganfall hindeuten könnten. Der Patient wurde bei der Triage als gelbes Armband eingestuft, was einem mittleren Notfallniveau entspricht.
Trotz dieser Einstufung musste der Patient etwa 23 Stunden warten, bis er von einem Arzt untersucht wurde. Insgesamt blieb der Patient etwa 36 Stunden in der Notaufnahme und musste eine verlängerte Wartezeit in Kauf nehmen, um medizinische Hilfe zu erhalten.
Die Krankenhausbehörden vermuten, dass die Krankenakte des Patienten möglicherweise unter den Dutzenden von Fällen liegen geblieben ist, die zu dieser Zeit gleichzeitig in der Notaufnahme behandelt wurden, was zu der erheblichen Verzögerung bei der Versorgung des älteren Patienten beigetragen haben dürfte.



