Der Repórter SÁBADO konnte sich in ein Netzwerk zur Unterstützung der illegalen Einwanderung einschleusen, das in Portugal operiert. Die journalistische Untersuchung enthüllte, wie dieses Netzwerk des Menschenhandels im Land funktioniert.
Die Anführer der Organisation sind guinea-bissauische Staatsbürger, die als Vermittler im betrügerischen Schema agieren. Diese Verantwortlichen schaffen es, Geschäftsleute zu bestechen, die an einem bestimmten Regierungsprogramm teilnehmen.
Das betreffende Programm ermöglicht die Erlangung von Arbeitsvisa in nur 20 Tagen, was den Prozess für die Betrüger attraktiv macht. Durch fingierte Arbeitsverträge schaffen es die Einwanderer, ihren Status in Portugal zu legalisieren.
Für jeden falschen Arbeitsvertrag werden 1.500 Euro in bar an die am Schema beteiligten Geschäftsleute gezahlt. Der Repórter SÁBADO konnte die gesamte Korruptionsoperation dokumentieren.




