Paola Santos ist eine Brasilianerin, die in den Vereinigten Staaten arbeitete und nach Liberia abgeschoben wurde. Sie verbrachte mehr als ein Jahr in nordamerikanischen Haftzentren, bevor sie in ein Hotel in jenem afrikanischen Land geschickt wurde.
Der Fall ist Teil einer Strategie der ICE (Einwanderungs- und Zollbehörde der USA), die Festnahme und Abschiebung illegaler Einwanderer zu beschleunigen. Paola war eine von Hunderten von Menschen, die von dieser intensivierten Politik betroffen waren.
Die Abschiebung nach Liberia, einem anderen Land als Brasilien, wirft Fragen zu den Verfahren auf, die von den amerikanischen Behörden bei der Behandlung lateinamerikanischer Einwanderer angewandt werden. Die Bedingungen und das endgültige Ziel von Paola nach ihrem Aufenthalt in dem Hotel wurden in dem Artikel nicht näher erläutert.




