Seit 2019 fragte sich der Architekt aus Rio de Janeiro, Maurício Nóbrega, ob der Kauf und die Renovierung eines hundertjährigen Hauses in Portugal nicht doch ein impulsives Abenteuer war. Die Entscheidung kam nach der Rückkehr von einer Reise nach Marokko, als er und seine Frau, die Psychologin Cecília Nóbrega, in Lissabon Halt machten und schließlich ein Dorf in der Kleinstadt Azeitão besuchten, 40 Minuten von der portugiesischen Hauptstadt entfernt, gelegen an der Serra da Arrábida.
Ein Paar befreundeter Bekannter, das in der Region lebte, schlug den Besuch vor, und das Paar war begeistert von dem Ort. Während eines Nachmittags auf dem örtlichen Platz, mit Käse und Weinen aus der Region, entstand die Idee, ein Ferienhaus in der Ortschaft zu suchen. Die Suche des Paares folgte einem Ablauf, der von dem Bericht mit Erfahrungen wie den in den Büchern „Ein Jahr in der Provence" und „Unter der Toskana-Sonne" beschriebenen verglichen wurde.
Das gefundene Anwesen war eine Ruine, die im Laufe der Zeit verschiedene Wandlungen durchlaufen hatte: Es war Teil einer Quinta, wurde dann abgetrennt, um eine Schule zu beherbergen, und fungierte später als Barbierstube. Der gesamte Prozess, einschließlich des Kaufs und der Renovierungsarbeiten, dauerte etwa ein Jahr.
Maurício Nóbrega war für das Umwandlungsprojekt der alten Ruine in ein Familienrefugium verantwortlich und schuf einen Raum, der den Charme des hundertjährigen Gebäudes mit den modernen Bedürfnissen der Familie verbindet.




