Japans Devisenreserven verzeichneten einen Rückgang, der den vierten monatlichen Rückgang in Folge darstellt. Die Hauptursache dieser Abnahme war die Devisenmarktintervention des Landes Ende Juli, die aus dem Kauf von Yen und dem Verkauf von Dollar bestand.
Diese Intervention zielte darauf ab, die japanische Währung zu stabilisieren, die gegenüber dem Dollar erheblich geschwächt worden war. Der verzeichnete Rückgang ist der stärkste seit April 2000, was die außergewöhnliche Dimension der vom japanischen Staat durchgeführten Operation verdeutlicht.
Die Bank von Japan und das Finanzministerium des Landes haben die Entwicklung des Wechselkurses des Yen genau überwacht und greifen auf diese direkten Interventionen am Devisenmarkt zurück, um die Abwertung der Landeswährung einzudämmen.



