Zum ersten Mal in der 150-jährigen Geschichte der Grand Slams konnte kein Spieler mit einem einhändigen Backhand das Halbfinale eines Turniers erreichen. Diese Situation war in mehr als anderthalb Jahrhunderten professionellen Tennissports noch nie eingetreten.
Stefanos Tsitsipas war der letzte verbliebene Spieler mit diesem Backhand-Typ, und er galt als der Einzige, der noch die Halbfinalphase erreichen könnte. Der griechische Tennisspieler repräsentierte die Hoffnung, dass diese Tradition des Tennis in dieser Ausgabe der US Open nicht vollständig verschwinden würde.
Der einhändige Backhand war jahrzehntelang einer der ikonischsten Schläge im Tennis und wurde von großen Meistern in der Geschichte verwendet. Die Entwicklung des Sports und der Trainingstechniken hat jedoch den zweihändigen Backhand zunehmend begünstigt, der als stabiler und konsistenter gilt.
Diese historische Abwesenheit markiert einen Übergangsmoment im professionellen Tennis und wirft Fragen über die Zukunft dieses klassischen Schlags auf sowie über die Richtung, die der Sport in Bezug auf die technische Entwicklung der Spieler einschlägt.




