Der Präsident von Timor-Leste bat die Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren, ihm „eine Friedensbotschaft" zu senden, die an Orte gerichtet ist, an denen bewaffnete Konflikte andauern. Das Ziel ist es, Zeugnisse von Jugendlichen über die Auswirkungen des Krieges auf ihr Leben und ihre Gemeinschaften zu sammeln.
Die eingegangenen Botschaften werden anschließend bei den Vereinten Nationen vorgetragen und verlesen. Diese Initiative fügt sich in den Kontext der Tätigkeit des timoresischen Präsidenten als Champion eines UN-Fonds ein, der der Jugend gewidmet ist.
Timor-Leste, das nach Jahren des Konflikts seine Unabhängigkeit erlangte, betrachtet den Frieden als eine seiner diplomatischen Prioritäten. Das Land möchte damit der Jugend eine Stimme geben und die internationale Gemeinschaft für die Bedeutung der friedlichen Konfliktlösung sensibilisieren.
Die Initiative soll zeigen, dass Jugendliche Friedensstifter sein können und dass ihre Stimmen in internationalen Gremien gehört werden müssen. Der Aufruf des timoresischen Präsidenten spiegelt die historische Erfahrung des Landes mit den verheerenden Auswirkungen bewaffneter Konflikte wider.




