Ana Alexandra Resende, eine 46-jährige Frau, verfasste einen Meinungsartikel, in dem sie ihre Empörung über die Unmöglichkeit zum Ausdruck bringt, ihre berufliche Laufbahn im Bildungswesen in Portugal zu stabilisieren. Die Autorin kennt das Schulsystem von innen, da sie jahrelang unterrichtet hat, mit Schülern, Klassen, Verantwortlichkeiten, Bewertungen und Sitzungen.
Die Autorin gibt an, dass sie weiterhin auf der Suche nach einer Gelegenheit zur Professionalisierung ist und bereits an die Verantwortlichen geschrieben hat, um herauszufinden, welchen Weg sie einschlagen soll, doch stößt sie häufig auf Schweigen. Sie fragt sich, wie es möglich ist, dass ein Land Lehrer braucht und gleichzeitig den Weg derjenigen, die bereits unterrichtet haben und weiterhin unterrichten wollen, so schwierig macht.
Ana Resende erwähnt, dass sie gerade ein Doktorat beginnt, arbeitet, Erfahrung hat und sich bereits mehrere Male neu erfunden hat. Sie vertritt die Ansicht, dass sie keine Stelle geschenkt bekommen möchte, sondern lediglich den notwendigen Weg gehen möchte, um den Beruf mit Stabilität auszuüben. Sie kritisiert die Vorstellung, dass man jemanden kennen oder schmeicheln muss, um Chancen zu bekommen.
Die Autorin schließt damit, dass sie es leid ist zu hören, dass sie resilient sein muss, und vertritt die Meinung, dass es Tage gibt, an denen Menschen das Recht haben, genug zu haben. Sie fragt sich, wann die Zeit kommt, in einem Land zu leben, in dem Verdienst, Wissen und Erfahrung wertgeschätzt werden und in dem man keine Gefälligkeit braucht, um eine Chance zu bekommen.




