Der Lehrkräftemangel in Portugal ist das zentrale Thema dieses Artikels, der die Spannung zwischen dem akademischen und wissenschaftlichen Wissen über das Problem und der Notwendigkeit konkreter politischer Entscheidungen zu seiner Lösung untersucht. Der Titel zeigt, dass das Problem nicht nur eine Frage der Diagnose ist, sondern auch des politischen Willens.
Der Artikel warnt vor der Notwendigkeit, den aktuellen Ansatz der jährlichen Verwaltung des Lehrkräftemangels zu überwinden, der die vorherrschende Praxis im portugiesischen Bildungssystem war. Dieses temporäre Management löst nicht die strukturellen Ursachen des Problems und perpetuiert einen Zyklus kontinuierlichen Lehrermangels in den Schulen.
Der Text vertritt die Ansicht, dass es zwingend erforderlich ist, von einer Notfallmanagementlogik zur Umsetzung einer strukturierten nationalen Politik überzugehen. Diese Politik sollte auf die vollständige Wiederherstellung des Lehrberufs abzielen und Fragen wie Grundausbildung, Arbeitsbedingungen, Karriere und berufliche Aufwertung umfassen.
Der Artikel fordert somit eine tiefgreifende Transformation in der Art und Weise, wie das Land an das Lehramt herangeht, und erkennt an, dass ohne eine langfristige nationale Strategie der Lehrkräftemangel die Qualität des portugiesischen Bildungssystems weiterhin beeinträchtigen wird.



