Dem „Leitfaden für die Rückkehr zur Schule" der Fintech Dr. Finanças, spezialisiert auf finanzielles Wohlbefinden, zufolge kostet ein Schuljahr für ein Kind im öffentlichen Schulwesen portugiesische Familien rund 1.493 Euro, was einem Durchschnitt von 125 Euro pro Monat entspricht. Diese Ausgabe umfasst Schulmaterial wie Hefte, Schreib- und Zeichenartikel sowie Rucksäcke, außerdem Sportunterrichtsausrüstung und Mahlzeiten in der Schule, deren Basispreis für das Mittagessen auf 1,46 Euro festgelegt ist.
Zu den im Leitfaden genannten Kosten gehören Arbeitshefte, die im 1. Zyklus etwa 40 Euro, in den 2. und 3. Zyklen ungefähr 90 Euro und in der Sekundarstufe etwa 65 Euro kosten können. Die Sportunterrichtsausrüstung, einschließlich Trainingsanzug, T-Shirt und Turnschuhen, kann rund 50 Euro kosten. Hinzu kommen weitere Ausgaben wie Ganztagsbetreuung oder Hort, außerunterrichtliche Aktivitäten und Schulausflüge, die das Familienbudget erheblich erhöhen können.
Im privaten Schulwesen übersteigt die jährliche Rechnung achttausend Euro. Dr. Finanças stützte sich auf die vier ersten Privatschulen im Ranking von 2025 für die Sekundarstufe, mit einer durchschnittlichen monatlichen Gebühr von 609 Euro über zehn Monate, zuzüglich einer Verlängerung der Einschreibung von etwa 363 Euro. Zu diesen Beträgen kommen etwa 130 Euro monatlich für Mahlzeiten, was ungefähr 1.300 Euro pro Jahr ergibt, sowie Lehrbücher und Arbeitshefte, die in der Sekundarstufe etwa 270 Euro ausmachen können.
Obwohl die Schule in Portugal obligatorisch und kostenlos ist und die Schulbücher kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sehen sich Familien erheblichen Ausgaben für Schulmaterial, Sportunterrichtsausrüstung, Mahlzeiten und ergänzende Aktivitäten gegenüber. Der Unterschied zwischen öffentlichem und privatem Schulwesen ist beträchtlich, wobei das private Schulwesen fast sechsmal so viel kostet wie das öffentliche.




