Der Prozess gegen einen Mann, der sexuelle Verbrechen an 361 Kindern online begangen haben soll, hat in Finnland begonnen. Der Mann sieht sich Anklagen wegen sexueller Verbrechen im Zusammenhang mit Straftaten gegen Kinder auf digitalen Plattformen gegenüber.
Die Ermittlungen begannen, als die Polizei im Jahr 2022 eine Durchsuchung des Mobiltelefons des Mannes durchführte. Diese Durchsuchung stand im Zusammenhang mit einem anderen Strafverfahren und förderte Tausende von Videos und Bildern nicht identifizierter Kinder zutage.
Die finnische Polizei teilte diese Informationen im Dezember mit, nachdem die Behörden das auf dem Mobilgerät des Verdächtigen gefundene Material analysiert hatten. Die Behörden konnten 361 Kinder als Opfer der vom Mann begangenen Verbrechen identifizieren.
Der Fall wird von den finnischen Behörden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, da es sich um einen der größten Prozesse im Zusammenhang mit sexuellen Verbrechen an Kindern durch digitale Medien in dem nordischen Land handelt.




