Der ehemalige Präsident der Fluggesellschaft Plus Ultra, Julio Martínez Sola, wurde für diesen Montag vor den spanischen Nationalen Gerichtshof geladen, um auszusagen. Ziel ist es, die angebliche Beteiligung des ehemaligen Regierungschefs José Luis Rodríguez Zapatero an der Gewährung einer Rettungsaktion von 53 Millionen Euro an die Fluggesellschaft zu klären.
Julio Martínez Sola soll bereits zuvor einige mit dem Fall zusammenhängende Fakten gestanden haben, und nun muss er diese Aussagen vor dem ermittelnden Richter bestätigen oder erweitern.
Die millionenschwere Rettungsaktion für Plus Ultra löste Kontroversen aus und führte zur Einleitung einer gerichtlichen Untersuchung, um festzustellen, ob es Unregelmäßigkeiten bei der Genehmigung der finanziellen Hilfe für die Fluggesellschaft gab.
Der Fall umfasst hochrangige politische Persönlichkeiten, da geklärt werden soll, ob es politische Einflussnahme bei der Entscheidung gab, die öffentlichen Gelder an die Fluggesellschaft zu gewähren.




