Das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre fördert das Projekt MOPPA, das der Überwachung der Muschelbänke entlang der Küste Portugals gewidmet ist. Diese systematische Begleitung läuft seit 1986 und war wesentlich, um die Entwicklung der wichtigsten kommerziellen Arten zu verstehen und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Fischerei zu gewährleisten.
Die Überwachungskampagnen umfassen drei Hauptfanggebiete: die Nordwestzone, die Südwestzone und die Südzone. Insgesamt werden etwa 800 Stationen beprobt und ungefähr 1600 Proben während dieser Einsätze gesammelt.
Die Analyse der über Jahrzehnte gesammelten Daten ermöglichte es, bedeutende Veränderungen in den Muschelbeständen zu beobachten und grundlegende Trends für die Erhaltung der Arten zu identifizieren. Die Ergebnisse spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Fischereiverwaltung, bei der Festlegung von Richtlinien, die die Ressourcennutzung mit der Nachhaltigkeit der Fischerei ausgleichen.
Das Projekt MOPPA trägt nicht nur zum Schutz der Muscheln bei, sondern dient auch als wichtige Ressource zur Bewertung der Gesundheit der marinen Ökosysteme und der Reaktion der Arten auf Umweltbelastungen. Ein Video, das die vom IPMA durchgeführte Überwachungsarbeit zeigt, ist online verfügbar.




