Eine Studie der Fundação Francisco Manuel dos Santos hat signifikante territoriale Unterschiede beim schulischen Erfolg in Portugal aufgedeckt. Die Untersuchung analysierte den Abschluss der Sekundarschulbildung und identifizierte ausgeprägte Disparitäten zwischen den Regionen im Norden und Süden des Landes.
Die Daten zeigen, dass im Norden 81% der Sekundarschüler diesen Bildungsabschluss in drei Jahren erreichten. Dieser Kontrast wird besonders sichtbar, wenn man ihn mit der Großregion Lissabon vergleicht, wo nur 67% der Schüler im selben Zeitraum die Sekundarschule abschließen konnten.
Die Disparität zwischen den beiden Regionen übersteigt 14 Prozentpunkte, was eine ausgeprägte territoriale Asymmetrie im portugiesischen Bildungssystem verdeutlicht. Diese Unterschiede deuten darauf hin, dass der schulische Erfolg stark mit dem geografischen Standort der Schüler zusammenhängen könnte.
Die Studie der Fundação Francisco Manuel dos Santos ermöglicht es somit, den Norden des Landes als die Region mit der besten Leistung bei der rechtzeitigen Beendigung der Sekundarschulbildung zu identifizieren, während die Großregion Lissabon niedrigere Erfolgsquoten aufweist.



