Portugal hat derzeit zwei Millionen Studierende im Bildungssystem. Die eingewanderte Bevölkerung spielte eine entscheidende Rolle dabei, den Trend rückläufiger Kinderzahlen im Bildungssystem umzukehren. Dieses demografische Phänomen ermöglichte es, die Gesamtzahl der Schüler im Land zu stabilisieren.
In Bezug auf die Lehrer zeigt sich ein Mangel in verschiedenen Regionen, obwohl dieser Engpass im Norden und Zentrum des Landes weniger ausgeprägt ist. Positiv ist die Zunahme der Einschreibungen in Lehramtsstudiengängen zu vermerken, was künftig dazu beitragen könnte, diese Lücken zu schließen.
Die akademischen Ergebnisse sind in den Regionen Norden und Zentrum besser, wo der Lehrermangel weniger problematisch ist. Allerdings haben sich die territorialen Ungleichheiten zwischen diesen Gebieten und dem Rest des Landes in den letzten Jahren verschärft, was zu einer wachsenden Diskrepanz in der Bildungsleistung führt.
Positiv zu vermerken ist, dass die Schüler seltener sitzen bleiben als zuvor, was auf eine Verbesserung der Bestehensquoten hindeutet. Allerdings verteilt sich dieser positive Trend nicht gleichmäßig über das gesamte Staatsgebiet, und die regionalen Unterschiede bleiben eine Herausforderung für das portugiesische Bildungssystem.



