Der Bloco de Esquerda von Évora äußerte heute große Besorgnis über die Krebspatienten der Region, die seit der Schließung des Strahlentherapiedienstes am örtlichen Krankenhaus am 01. Juni gezwungen sind, sich zur Fortsetzung ihrer Behandlungen in andere Krankenhäuser in Santarém, Faro oder Lissabon zu begeben.
Der Distriktkoordinierungsausschuss von Évora des BE erklärte, dass die temporäre Schließung auf den Austausch der beiden Behandlungsgeräte und der Linearbeschleuniger zurückzuführen sei, eine öffentliche Investition von vier Millionen Euro im Rahmen des Plans für wirtschaftliche Erholung und Resilienz, obwohl der Strahlentherapiedienst seit Jahren an die Joaquim Chaves Oncologia S.A. verpachtet ist.
Parallel dazu hatte die Unidade Local de Saúde do Alentejo Central im Februar eine neue Ausschreibung für die Vierjahreskonzession des Dienstes im Wert von 18.658.209,00 Euro veröffentlicht, die vom spanischen Unternehmen Altrys Portugal gewonnen wurde. Nach Angaben des BE wurde die Ausschreibung jedoch vom Rechnungshof für ungültig erklärt, ohne dass die Gründe für die Ungültigkeitserklärung bekannt gegeben wurden.
Der BE fordert nun den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der ULSAC auf, die Wiedereröffnung der Strahlentherapieeinheit des Krankenhauses von Évora zu fördern und Patienten, Arbeitnehmer und die Öffentlichkeit transparent über die zu ergreifenden Maßnahmen zu informieren. Die Partei warnt auch vor der Notwendigkeit, die Arbeitsplätze der Strahlentherapietechniker zu sichern, die derzeit noch Verträge mit der Joaquim Chaves SA haben, aber ihre nahe Zukunft nicht kennen.




