Die Christlich Demokratische Union (CDU) erlitt eine historische Niederlage bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, als sie von der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) überholt wurde, die zwischen 44% und 44,5% der Stimmen erreichte. Der Landesvorsitzende der CDU, Sven Schulze, gestand öffentlich die Niederlage ein und bezeichnete sie als „einen dunklen Tag" für die Partei, während er der AfD zum Sieg gratulierte, in einer Zeit, als die Wahlbeteiligung auf etwa 80% stieg, 20 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren.
Die CDU belegte mit nur 18,5% der Stimmen den zweiten Platz, was einen Rückgang von 18,6 Prozentpunkten im Vergleich zu den letzten Wahlen von 2021 darstellt. Schulze kritisierte den Einfluss der Politik der von Bundeskanzler Friedrich Merz, ebenfalls von der CDU, geführten Bundesregierung auf die Ergebnisse und räumte ein, dass es sich um „eine Niederlage" handle und die Kampagne „äußerst schwierig und intensiv" gewesen sei. Die Partei sollte etwa 16 Abgeordnete im Landtag wählen.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, betonte, dies sei „ein entscheidender Moment" für Deutschland, und wies darauf hin, dass es noch nie eine Situation gegeben habe, in der eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird, eine so starke Position errungen habe. Frei forderte „Respekt" vor dem Ergebnis und verteidigte die vom Bundeskabinett vorangetriebenen Reformen, warnte jedoch davor, keine „übereilten Schlüsse" zu ziehen.
Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, würde die AfD 39 Sitze im Landtag erhalten, benötigt




