Die Banco Português de Investimento (BPI) ist aus dem Kapital der Banco de Fomento Angola (BFA) ausgeschieden und stellt damit die jüngste Bewegung in einer Tendenz zur Reduzierung der Präsenz der portugiesischen Banken in Angola dar. Dieser Ausstieg markiert eine weitere Episode in einem Prozess, der sich in den letzten Jahren wiederholt hat.
Das angolische Finanzsystem sieht damit die portugiesische Beteiligung reduziert, zu einem Zeitpunkt, zu dem Finanzinstitutionen portugiesischen Ursprungs ihre Tätigkeit im Land progressiv reduziert haben. Der BPI reiht sich in andere ähnliche Fälle portugiesischer Banken ein, die Angola verlassen oder ihre Aktivitäten dort erheblich reduziert haben.
Diese Reduzierung der Präsenz der portugiesischen Banken in Angola erschwert das Leben der angolischen Unternehmen, die im Markt über weniger Finanzierungsoptionen und verfügbare Finanzdienstleistungen verfügen. Der Abgang des BPI aus dem Kapital des BFA verschärft diese Situation und schafft zusätzliche Schwierigkeiten für Unternehmen, die von diesen Dienstleistungen abhängig waren.




