Der spanische Unternehmer José Luis Azañón, Eigentümer der Friseurkette Rizos, hat erneut auf sich aufmerksam gemacht, nachdem er öffentlich die Legitimität eines Unternehmers verteidigt hatte, mit seinem Geschäft Geld zu verdienen. In einer Sendung von laSexta wies José Luis zurück, dass sein Vermögen aus einer Erbschaft stammt, und betonte den Aufwand, den er in seine unternehmerische Tätigkeit investiert. „Ich habe nichts geerbt. Was ich habe, ob viel, wenig oder so lala, habe ich durch meine Arbeit verdient", erklärte er und fasste sein Engagement mit dem Ausdruck „ich arbeite rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr" zusammen.
Die Diskussion verschärfte sich, als andere Teilnehmer der Sendung die Verantwortung der Unternehmer in Bezug auf die gezahlten Löhne der Arbeitnehmer ansprachen. José Luis reagierte mit dem Satz, der in der spanischen Presse große Aufmerksamkeit erregte: „Ich muss mich nicht entschuldigen, weil ich Geld verdiene". Die Antwort stellte zwei Fragen gegenüber: die Diskussion über Löhne und Arbeitsbedingungen sowie die Legitimität, dass jemand, der ein Unternehmen besitzt, durch diese Tätigkeit Einkommen erzielt.
Der Unternehmer sprach auch die Steuerbelastung an, machte jedoch deutlich, dass er sich nicht gegen das Prinzip der Steuerzahlung stellt. Die Kritik richtet sich seiner Erklärung nach gegen die Art und Weise, wie seiner Meinung nach öffentliche Gelder anschließend verwendet werden. José Luis vertrat die Ansicht, dass er sich eine effizientere öffentliche Verwaltung wünschen würde, und erklärte, dass er grundsätzlich keine Probleme damit hätte, mehr Ressourcen beizusteuern, falls nötig, solange dieser Aufwand ordnungsgemäß begründet wäre.
Es ist nicht das erste Mal, dass Azañón öffentliche Debatten über die Bedingungen von Unternehmensleitern anstößt. Im September




