Sérgio Fialho, zweifacher Mister-Universum-Sieger mit Titeln aus den Jahren 2019 und 2025, setzt sich für eine Veränderung in der Art und Weise ein, wie ästhetische Eingriffe in Werbekampagnen präsentiert werden, die von Prominenten und Influencern gestaltet werden. Mit 40 Jahren schlägt er das sogenannte „Gesetz für das echte Ergebnis" vor, das Personen, die ihr eigenes Aussehen nutzen, um Behandlungen, Geräte oder Schönheitsprodukte zu bewerben, verpflichten würde, darüber zu informieren, ob frühere Eingriffe wesentlich zum beworbenen Ergebnis beigetragen haben.
Die Idee entstand aus der Beobachtung von Kampagnen, in denen der Körper oder das Gesicht des Influencers als eine Art Demonstration der versprochenen Wirkung des Produkts dient. Ein genanntes Beispiel wäre der Fall von jemandem, der sich einer Fettabsaugung unterzogen hat und danach ein Gerät zur Fettreduzierung bewirbt, wobei das Ergebnis dem beworbenen Gerät zugeschrieben wird.
Der Vorschlag entfacht eine Diskussion, die bereits früher von Virginia Fonseca im Zusammenhang mit Silikonimplantaten wieder aufgegriffen worden war. Die Debatte dreht sich um Transparenz in der Werbekommunikation bei ästhetischen Eingriffen sowie um die möglichen Auswirkungen, die das Fehlen von Informationen auf die Verbraucher haben kann.




